Freie Universität Berlin
Eine sichere Antwort auf diese Frage gibt es jetzt schon vor dem Beginn des Studiums. Wer in der ProInformatik erfolgreich ist, kommt in aller Regel auch gut durch das Informatikstudium.
Kein noch so ausgereifter Eignungstest, nicht die Abiturnote und nicht einmal die Frage, ob Informatik als Leistungskurs gewählt wurde, besitzt einen vergleichbar hohen Vorhersagewert wie die eigene authentische Erfahrung unter realen Studienbedingungen.
Zwei der vier ProInformatik-Kurse finden während der Schulsommerferien statt. Damit können Interessierte bereits ein Jahr vor dem Abitur herausfinden, ob sie für ein Studium der Informatik geeignet sind, ob es ihnen Spaß macht und ob sie den Anforderungen gewachsen sind.
Junge Hochschulabsolventen haben bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, treten schneller ins Erwerbsleben und reagieren flexibler auf sich ständig weiterentwickelnde Technologien.
Die europaweite Umstellung fast aller Studienfächer auf Bachelor- und Masterstudiengänge hat zu einer starken Modularisierung der Studiengänge geführt, d.h. ein Studium gliedert sich in unabhängige Bausteine (Module), die jeweils einzeln (oder auch mehrere gleichzeitig) zu absolvieren sind.
Die Idee der ProInformatik-Kurse besteht darin, Module des ersten Studienjahres in Form von fünf- bis sechswöchigen, ganztägigen Kursen für Studieninteressierte anzubieten.
Wer erfolgreich ist, kann diese Leistungen auf sein Informatikstudium anrechnen lassen und damit sein späteres Studium zeitlich verkürzen.
Achtung: Studierende, die bereits im Bachelorstudiengang Informatik immatrikuliert sind und einen ProInformatikkurs als vorgezogenes Modul oder als Wiederholung besuchen möchten, können sich ebenfalls anmelden, erhalten allerdings erst zwei Wochen vor Beginn des jeweiligen Kurses eine verbindliche Platzzusage, da die ProInformatikkurse vorrangig für Studieninteressierte konzipiert sind.
Jeder Kurs dauert drei bis fünf Wochen und endet mit einer Klausur. Die Kurse sind fachlich unabhäning voneinander und können einzeln absolviert werden.
Der Unterrricht findet täglich von 9 bis 17 Uhr statt. Der Unterricht ist unterteilt in Vorlesungen, die von einem Dozenten gehalten werden und Übungen in kleinen Gruppen statt, welche von studentischen Tutoren betreut werden.
In den Tutorien gibt es ausreichend Zeit für selbstständiges Arbeiten am Rechner, in der Bibiliothek und in den glasüberdachten Innenhöfen des Informatik-Instituts.
Es ist empfehlenswert, den gelernten Stoff abends noch einmal zu reflektieren.